home
whats up?







supermarket - wie es fast in echt war                                   wien, 2007

es war im spätherbst 2002, als die sauberen herren feinkostleiter, niki
horak, reini hackl und stephan brückler einander bei einem varietébesuch
in der innenstadt kennenlernten. und da man nicht weiter gewillt war, für
derlei schabernak massenhaft geld rauszuwerfen, wurde an der
plüschlastigen bar - umringt von unfassbar schönen frauen - in
schampuslaune die idee zur gründung einer band ausgeheckt, da man der
festen überzeugung war, mit einer band ginge es leichter und vor allem
günstiger, damenbekanntschaften zu machen. überdies kam man zu dem
schluss, champagner sei kein guter begleiter zu warmen mahlzeiten.


flugs wurden instrument-einsteigersets zu diskontpreisen erworben, und
alsbald fanden sich elektrifizierte gitarre, bassgeige und ein rüstig
schlagwerk in feuchtkalten kellerproberäumen wieder, wo auch die ersten
musikstücke entstanden und ebenso für erste auftritte geprobt wurde.

getrieben von den ersten live-erfolgen in schäbigen bühnenlosen gürtelweinhäusern wurden ein paar songs auf silberlinge aufgenommen und zu
wucherpreisen bei konzerten an den mann gebracht - frauen bekamen sie
geschenkt - wobei das allgemeine echo atemberaubend war! die
marschrichtung passte also und die ersten spärlichen bekanntschaften
trudelten ein.

 

eine dieser bekanntschaften war ein junger adretter bursche aus tirol, der
mit blonder langhaarperücke vortäuschte, ein fan zu sein, sich aber dann
als linus schmid und fabelhafter tontechniker mit grosser affinität zu
elektronischen geräten entpuppte, der alsbald bandelektriker und das
einmann-orchester wurde. fortan musste das trio die gagen nun vierteln,
was aber dennoch als gewinn gefeiert wurde.

 

die aufnahmen steigerten sich mit dem neuen mann zu gigantischen
technischen wunderwerken - es wurden instrumente wie ukulele, melodika,
hackbrett, harfe, streicher, rudi, glöckchen und sonstige exoten zum
einsatz gebracht sodass die festplatten rauchten und die ergebnisse von
gänsehautringelnder raffinesse waren wie sie das land noch nicht gehört
hatte.

 

es folgten zahlreiche flehanrufe von musiklokalen wie chelsea, flex, b72,
U4, planet music uvm und auch die provinz wollte diese "tolle, neue band
aus wien" sehen, ja selbst der bürgermeister von wien liess es sich nicht
nehmen, die band bei seinem donauinselfest spielen zu lassen.

 

mädchen ohne ende! endlich!
das erste ziel ist also erreicht und wenn drogen, alkohol, sexskandale und
geschlechtskrankheiten das charmante quartett nicht dahinraffen, dann
kann die zukunft getrost in die zukunft blicken und musikliebhaber in der
ganzen welt einatmen.
ja, wir kommen auch zu euch, trinken aber lieber korn statt champagner...

********

"so klingen police im 21. jahrhundert!" - spex

"It works up soulful streetscapes, nimble reggae and just plain hot synthbounce
supermarket sounds their best on brash bangers in which they give
a deliciously drawled ode to their pockets-filling mode: "I . . . fuckin' . . . love
. . . it." - rollingstone magazine

"lasst es besser bleiben!" - gerhard stöger, falter

"Rock'n'roll is a game. A big, stupid, sometimes hilarious, often seemingly
pointless, occasionally even deadly game - but these guys play it well!" -
NME

"das beste was europa momentan zu bieten hat..." - musikexpress